
Aufrufparameter des DOS-Treibers Version 1.05
Falsche Revisionskennzeichnung des Windows NT-Treibers
Fehlende Dateien nach Installation der Treibersoftware unter Windows 95
IBS PC SC HLI: Fehlercode 0201hex bei Microsoft Visual C++ Anwendungen unter Windows NT 4.0
IBS PC SC HLI: Funktion IBS_HLI_AlarmStop() unter Visual Basic nicht deklariert
IBS PC SC HLI: Visual Basic Anwendungen terminieren beim Update von Prozessdaten-Eingangsobjekten
Kann man eine Busparametrierung mit Rückwirkungsfreiem Abschalten ausführen, wenn ein fehlerhafter Bus angeschlossen ist ?
Rückgabewert 89hex der Software-Treiber-Funktionen (Device Driver Interface)
Treiber-Entwicklung für nicht unterstützte Betriebssysteme mit Hilfe des Device Driver Development Kit
Wie kann man die Einstellungen des Software-Treibers (Device Driver) ändern ?
Windows NT: Kein Empfang von Dienst-Bestätigungen (Confirmation)
Windows NT: Rückgabecode 01 der Software-Treiber-Funktionen (Device Driver Interface)
Windows NT: Rückgabecode 02 der Software-Treiber-Funktionen (Device Driver Interface)

Aufrufparameter des DOS-Treibers Version 1.05
Der Treiber für DOS (IBSISA.EXE) in der Version 1.05 ist beim Start mit einem zusätzlichen Aufrufparameter "CM" aufzurufen, um Fehlermeldungen von bestehenden Anwendungen zu vermeiden, die mit älteren Treiber-Versionen erstellt wurden: IBSISA.EXE IO= ... ... CM Bei neuer Übersetzung der Anwendung mit Dateien des Treibers V1.05 ist dieser Parameter nicht zu verwenden.

Falsche Revisionskennzeichnung des Windows NT-Treibers
Der aktuelle Revisionsstand des Windows NT-Treibers der PC Karten IBS PC ISA SC/I-T und IBS PC 104 SC-T ist 1.12. Leider ist die Revisionskennzeichnung 1.11 auf der Installationsdiskette falsch. Nach der Installation ist die richtige Revision 1.12 eindeutig erkennbar.

Fehlende Dateien nach Installation der Treibersoftware unter Windows 95
Symptom(e): Betriebssystemmeldungen "Die Datei IBDDIW95.DLL konnten nicht geladen werden" bzw. "Kann VIBSSCD.CXD nicht initialisieren" beim Start von Anwendungen für die PC-Anschaltbaugruppen unter Windows 95. Ursache: Das Setup-Programm kopiert die Dateien IBDDIW95.DLL und VIBSSCD.VXD nicht nach \WINDOWS\SYSTEM, sondern belässt sie unter \

IBS PC SC HLI: Fehlercode 0201hex bei Microsoft Visual C++ Anwendungen unter Windows NT 4.0
Symptom(e): Bei Windows NT 4.0 - Anwendungen, die mit Microsoft Visual C++ 5.0 / 6.0 erstellt wurden und die Anwender-Schnittstelle IBS PC SC HLI verwenden, liefern die Initialisierungsfunktionen IBS_HLI_Init..() den Fehlercode 0201hex zurück. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Anwendung als Release-Version erzeugt wurde und die Microsoft Foundation Class (MFC) als Shared-DLL verwendet. Ursache: nicht bekannt. Lösung / Umgehung: Nach Update von Windows NT 4.0 mit dem Service Pack 6 tritt dieses Verhalten nicht mehr auf.

IBS PC SC HLI: Funktion IBS_HLI_AlarmStop() unter Visual Basic nicht deklariert
(Betrifft Version 1.03 oder älter) Im Interface-Modul IBSG4HLI.BAS fehlt die Definition der Funktion IBS_HLI_AlarmStop() im jeweiligen Public-Abschnitt. Zur Fehlerbehebung kann die Datei IBSG4HLI.BAS wie folgt ergänzt werden: 1. Im Interface-Teil "HLI-Functions", Bereich "Windows 16-Bit-Version" , Abschnitt "INTERBUS Services" hinzufügen der Zeile "Public Declare Function IBS_HLI_AlarmStop Lib "G4HLIW16.DLL" (ByVal CID As Integer) As Integer" 2. Im Interface-Teil "HLI-Functions", Bereich "Windows 32-Bit-Version" , Abschnitt "INTERBUS Services" hinzufügen der Zeile "Public Declare Function IBS_HLI_AlarmStop Lib "G4HLIW32.DLL" (ByVal CID As Integer) As Integer"

IBS PC SC HLI: Visual Basic Anwendungen terminieren beim Update von Prozessdaten-Eingangsobjekten
(Betrifft Version 1.03 oder älter) Die Prozessdaten-Registrierungsfunktionen IBS_HLI_RegisterPDO...() erwarten als letzten Parameter eine Referenz auf eine Changed-State-Variable. Soll keine Changed-State-Variable verwendet werden, muss ein NULL-Zeiger an die HLI-Funktion übergeben werden. Die Übergabe des Visual Basic Objekts "Null" oder "Empty" für die Changed-State-Variablen-Referenz kann zu Problemen führen, da Visual Basic keinen echten NULL-Zeiger übergibt, sondern einen Zeiger auf ein Objekt im aktuellen Stack der Anwendung, das die Empty-Informationen enthält. Mögliche Folge ist ein Anwendungsfehler beim Aufruf einer der PD-In-Update-Funktionen des HLI. Abhilfe : Deklarieren Sie eine zusätzliche globale Integer-Variable ( z.B Dim ibsNull As Integer), und übergeben Sie diese als letzten Parameter beim Aufruf der Registrierungsfunktionen anstelle von "Null" oder "Empty". Dies betrifft auch Module, die mit dem CMD-Export-Filter erzeugt worden sind. Somit sind diese Module entsprechend zu modifizieren !

Kann man eine Busparametrierung mit Rückwirkungsfreiem Abschalten ausführen, wenn ein fehlerhafter Bus angeschlossen ist ?
Ja, es ist möglich. Vor einem Busstart muss jedoch der Konfigurationsrahmen aktiviert werden. Konfigurationsrahmen aktivieren: Code: 0711 Parameter_Count: 0001 Frame_Reference: 0001 Bus starten: Code: 0701

Rückgabewert 89hex der Software-Treiber-Funktionen (Device Driver Interface)
Wenn der Aufruf einer Treiberfunktion den Code 89hex zurückmeldet, liegt ein Problem beim Zugriff auf das MPM (multiported memory) der Karte vor. Prüfen Sie die Einstellung für die Basisadresse des MPM. Ab dieser Adresse müssen mind. 4KByte unbenutzter Bereich (!) im Rechner verfügbar sein ! Hardware-Konflikte sind in den folgenden Fällen die Fehlerursache: * Überlappung mit dem ROM der Grafikkarte, wenn die MPM-Adresse zwischen C800h und D000h liegt. Abhilfe: wählen Sie eine andere Basisadresse. * Überlappung mit dem ROM des Rechner-BIOS, wenn die MPM-Adresse >= E000h eingestellt ist. Abhilfe: wählen Sie eine andere Basisadresse. * Komponenten wie z.B. Netzwerk- oder Kommunikationskarten mit gleicher Speicheradresse sind installiert. Abhilfe: wählen Sie eine andere Basisadresse. * Verwendung des Expanded-Memory-Manager (EMM386) ohne Exclude-Anweisung für den MPM-Bereich. Abhilfe: fügen Sie die Anweisung X=D000-D0FF in die Aufrufzeile des EMM386 (CONFIG.SYS) ein (stellvertretend für Basisadresse D000h, bei anderer Basisadresse entsprechend). * bei manchen PCI - Rechnern ist eine Einstellung im BIOS-Setup erforderlich, damit das MPM der Karte im Adressbereich der CPU sichtbar wird. Lesen Sie hierzu die BIOS-Beschreibung Ihres Rechners, Stichwort ISA-Boards mit Speicher. Siehe auch: "Wie kann man die Einstellungen des Software-Treibers (Device Driver) ändern ?" unter dieser Rubrik

Treiber-Entwicklung für nicht unterstützte Betriebssysteme mit Hilfe des Device Driver Development Kit
Für die PC-Anschaltbaugruppen IBS PC ISA SC/I-T und IBS PC 104 SC /I-T kann ein Device Driver Development Kit (DDK) bezogen werden: IBS PC DEV KIT G4 , Art.-Nr. 28 36 17 5. Dort ist allgemein das Multiport-Memory (MPM) sowie das Device Driver Interface (DDI) beschrieben. In Verbindung mit baugruppenspezifischen Informationen und dem kommentierten Source Code des DOS Treibers (ANSI C) kann das DDK als Basis (z.B. durch direkte Portierung der Sourcen) für die Entwicklung eines Treibers für nicht unterstützte Betriebssysteme genutzt werden.

Wie kann man die Einstellungen des Software-Treibers (Device Driver) ändern ?
1. Unter MS-DOS Die Einstellungen werden beim Aufruf des Treibers IBSISA.EXE als Parameter übergeben. 2. Unter Windows 3.1 / Windows 95 für 16-Bit Anwendungen Die Einstellungen werden in der Datei IBDDIWIN.INI im Windows-Verzeichnisverwaltet. Für die Karte Nr.X (1...8) können die Einstellungen unter der Section [IBSISASC_BOARDX] geändert werden. 3. Unter Windows 95 für 32-Bit Anwendungen Die Einstellungen werden in der Windows-Registry verwaltet. Für die Karte Nr.X (1...8) können die Einstellungen unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Services \ VxD \ IBSISASC \ Parameters \ X unter Verwendung von REGEDIT.EXE geändert werden. 4. Unter Windows NT für 32-Bit Anwendungen Die Einstellungen werden in der Windows-Registry verwaltet. Für die Karte Nr.X (1...8) können die Einstellungen unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Services \ IBSISASC \ Parameters \ X unter Verwendung von REGEDT32.EXE geändert werden (Administrator-Rechte erforderlich).

Windows NT: Kein Empfang von Dienst-Bestätigungen (Confirmation)
Es liegt ein Problem des eingestellten IRQ vor. Dieser ist zwar im System verfügbar, aber das Interrupt-Signal der Karte wird nicht an die CPU weitergeleitet. Dies ist bei manchen PCI-Rechnern der Fall. Dort muss im BIOS-Setup eine ISA-Karte, die einen IRQ belegt, explizit angemeldet werden. Lesen Sie hierzu die BIOS-Beschreibung Ihres Rechners, Stichwort PCI / Plug and Play -> IRQ.

Windows NT: Rückgabecode 01 der Software-Treiber-Funktionen (Device Driver Interface)
Symptom: Eine Funktion des Device Driver Interface meldet den Fehlercode 01hex zurück Mögliche Ursachen: 1. Versions-Inkonsistenz zwischen Device Driver Interface - DLL (IBDDIWNT.DLL) und dem Device Driver (IBSISASC.SYS). Prüfen Sie, ob die Device Driver Interface - DLL (IBDDIWNT.DLL) mehrfach in unterschiedlichen Pfaden vorhanden ist, und gegebenenfalls löschen. Dann die Treibersoftware (oder IBS CMD / PCWORX) erneut installieren. 2. Resourcen-Konflikte bez. IRQ und MPM-Adresse. Prüfen Sie die Einstellungen für die Anschaltbaugruppe, und vergleichen Sie diese mit den freien Resourcen IRQ und Speicher (siehe Verwaltung -> Windows NT Diagnose -> Resourcen). Überprüfen Sie die Einstellungen im BIOS des PC.

Windows NT: Rückgabecode 02 der Software-Treiber-Funktionen (Device Driver Interface)
Der Software-Treiber ist nicht gestartet. (siehe Systemsteuerung -> Geräte -> IBS ISA SC Driver). Gründe hierfür sind Konflikte bei den Resourcen-Einstellungen. Prüfen Sie die Einstellungen für die Karte, und vergleichen Sie diese mit den freien Resourcen IRQ und Speicher (siehe Verwaltung -> Windows NT Diagnose -> Resourcen).
